AI Lead Agent: So filterst Du hochwertige B2B Leads automatisch

Ein neuer Lead kommt rein und sofort stellt sich die Frage: Ist das ein echter B2B-Großkunde oder nur eine private Anfrage, die Zeit kostet?

Für unseren Kunden in diesem Beispiel, einem Büromöbelhersteller für hochwertige eingerichtete Großraumbüros, war dieses manuelle Filtern ein Engpass. Die Lösung? Eine intelligente Automatisierung, die unsere Lead-Qualität in Echtzeit bewertet.

Das Problem: Die Nadel im B2B-Heuhaufen finden

Der Möbelhersteller generiert Leads über eine Landingpage. Die Anfragen reichen von „Ich brauche einen neuen Schreibtisch für mein Home-Office“ bis zu „Wir planen die Neugestaltung unserer 500qm Bürofläche.“ Das Vertriebsteam verbrachte viel Zeit damit, die privaten Anfragen (Low-Value) von den echten B2B-Projekten (High-Value) zu trennen.

Unser Ziel: Nur Leads von Unternehmen mit großen Büros und echtem Projektvolumen sollen automatisch priorisiert und mit maximaler Personalisierung an den Vertrieb übergeben werden.

an artist s illustration of artificial intelligence ai this image represents how machine learning is inspired by neuroscience and the human brain it was created by novoto studio as par

Die Lösung: AI Agent filtert die Leads und kommuniziert mit Mail und CRM

Wir nutzen n8n als zentralen Orchestrator, der die Daten entgegennimmt und die Aktionen in Deinen Tools (CRM, E-Mail-System) steuert. Eine AI Agent Node dient als Brücke zu einem LLM wie Gemini, der die Qualifizierung übernimmt.

1. Der n8n Workflow: Die Basis des Erfolgs

Der Workflow startet, sobald ein Lead über das Webformular auf der Landingpage ausgelöst wird.

Schrittn8n-Knoten/AktionFunktion im Möbel-Use-Case
1. StartWebhook-KnotenEmpfängt die Lead-Daten (Name, E-Mail, Unternehmen, Standort, Anfrage)
2. QualifizierungAI AgentÜbergibt die Daten an ein LLM und fragt: „Ist das ein Großraumbüro-Lead?“
3. FilterungIF-KnotenPrüft das Ergebnis des KI-Agenten (z. B. Score „A“ oder „C“).
4. Aktion A (B2B)CRM-Knoten & E-Mail-KnotenHohe Priorität: Zuweisung zum B2B-Vertriebsteam (via Hubspot oder Google Tabellen) + hoch-personalisierte E-Mail.
4. Aktion B (Privat)CRM-KnotenNiedrige Priorität: Zuweisung zu einem automatisierten Nurturing-Prozess. (hier: Hubspot)

2. Der AI-Agent filtert automatisch und

Der Schlüssel liegt im AI Agent Tool-Knoten. Er übergibt die Rohdaten an Deinen AI-Agenten und sagt ihm: „Hier ist ein neuer Lead. Bitte qualifiziere ihn als potenziellen Großkunden und schlage ein passendes Einstiegsthema vor.“

So arbeitet der KI-Agent:

  1. Input: Er erhält die Daten des Leads.
  2. Web-Recherche: Der Agent nutzt ein integriertes Tool (z.B. Google Search API, um das Unternehmen zu suchen.
    • Sucht nach: Mitarbeiteranzahl, Standortgröße, Branche.
    • Checkt: „Hat das Unternehmen mehrere Standorte?“, „Gibt es Pressemeldungen über Expansion?“
  3. Bewertung: Er vergleicht die gefundenen Daten mit Deinem Ideal Customer Profile (ICP).
    • Ist es ein Konzern oder ein Mittelständler mit >100 MA? $\implies$ High-Value.
  4. Personalisierung: Er leitet aus den Web-Ergebnissen ein relevantes Einstiegsthema ab (z. B. „Agile Arbeitsplätze“ oder „Lärmreduzierung im Call-Center“).
  5. Output: Er sendet ein strukturiertes JSON-Objekt an n8n zurück.

Hier ist die Prompt, mit der unser Agent arbeitet

Du bist ein hochspezialisierter Lead-Qualifizierungs-Agent für einen Hersteller von hochwertigen Büromöbeln (B2B). Deine Hauptaufgabe ist es, eingehende Leads sofort zu bewerten, um nur Großkunden-Projekte herauszufiltern.

**TOOLS:** Dir steht eine SERP API (Google Search Tool) zur Verfügung, die du **zwingend** zur Recherche des Unternehmensnamens und der Branche nutzen musst, um Deine Bewertung zu validieren.

**AUFGABE & LOGIK:** Bewerte jeden Lead anhand des Unternehmensnamens, dem Text aus der Anfrage und der recherchierten Daten (Mitarbeiterzahl, Firmengröße, Tätigkeit). Sortiere Leads ausschließlich in die folgenden Kategorien:

1.  **SCORE A (High Priority):**
    * **Kriterien:** Großes, etabliertes Unternehmen (Ideal: >100 Mitarbeiter oder mehrere Standorte). Die Anfrage deutet auf ein Projektvolumen (Neubau, Umzug, Großraumbüro, ganze Etagen). Das Unternehmen passt zur Zielgruppe (z.B. Tech-Firmen, Finanzdienstleister, große Kanzleien).
    * **Aktion:** Zuweisung zum B2B-Vertriebsteam.
    * **Zusatzaufgabe:** Erstelle einen thematischen Vorschlag für eine personalisierte Erstansprache (z.B. "Ergonomie im Hybrid-Büro").

2.  **SCORE B (Medium Priority):**
    * **Kriterien:** Kleineres Unternehmen (z.B. 1050 Mitarbeiter) oder ein Unternehmen, das nicht direkt zur Kernzielgruppe gehört. Die Anfrage ist vage oder klein.
    * **Aktion:** Zuweisung zum Lead-Nurturing-Team.

3.  **SCORE C (Low Priority/Ausschluss):**
    * **Kriterien:** Eindeutige Privatanfrage, sehr kleines Unternehmen (<10 Mitarbeiter) oder ein unpassender B2C-Hintergrund (Privatperson).
    * **Aktion:** Ausschluss aus der B2B-Sales-Pipeline.

**AUSGABEFORMAT (Zwingend):** Liefere Deine Antwort **ausschließlich** als gültiges JSON-Objekt. **Erzeuge keinen zusätzlichen Text außerhalb des JSON-Blocks.**

**ERFORDERLICHE JSON-FELDER:**

| Feldname | Beschreibung |
| :--- | :--- |
| `qualification_score` | A, B oder C |
| `assigned_rep_or_team` | Name des zugewiesenen Vertriebsmitarbeiters (für A), oder "Nurturing-Team" (für B), oder "Ausschluss" (für C) |
| `personalization_topic` | Spezifischer Vorschlag für die Erstansprache (NUR bei Score A relevant, sonst leer) |
| `reasoning` | Kurze Begründung, basierend auf der SERP-Recherche (z.B. "Recherche ergab 250 MA an 3 Standorten. High-Value.") |

**BEISPIEL (für Score A):**
```json
{
  "qualification_score": "A",
  "assigned_rep_or_team": "Vertriebs-Spezialist:in A",
  "personalization_topic": "Strategien zur Lärmreduzierung in Großraumbüros",
  "reasoning": "SERP-Recherche ergab ein großes Technologieunternehmen mit über 300 Mitarbeitern und Fokus auf Expansion. Projektvolumen sehr wahrscheinlich hoch."
}

3. Die Folgeaktionen in n8n

Mit diesen strukturierten Daten im Gepäck kann n8n nun intelligente, automatische Aktionen ausführen:

A. Für den B2B-Großkunden (Score „A“):

  • Zuweisung: n8n weist den Lead im CRM sofort dem assigned_rep zu.
  • Personalisierte E-Mail: Es wird eine Willkommens-E-Mail versendet, die das Thema personalization_topic direkt aufgreift.
    • Betreff: „Erste Schritte zur Optimierung Ihrer Lärmreduzierung in Großraumbüros.“
    • Inhalt: Der Vertriebsmitarbeiter:in wird namentlich genannt und auf das Thema verwiesen, das die KI gefunden hat.

B. Für die private Anfrage (Score „C“):

  • Der IF-Knoten schickt den Lead in einen separaten Flow.
  • Automatisierung: Hier startet nur ein neutraler Nurturing-Flow für private Kunden, ohne direkte Sales-Zuweisung.

Die Verschmelzung von Intelligenz und Automatisierung

Unser AI Agent ist mehr als nur ein Filter. Er ermöglicht Dir als Digital Marketing Manager:in, die Komplexität der KI-Entscheidung (Web-Recherche, Verifizierung, thematische Ableitung) aus dem starren Workflow herauszulösen und sie von einem spezialisierten Agenten durchführen zu lassen.

Die Vorteile:

  1. Echtzeit-Qualifizierung: Der Vertrieb erhält nur die echten Großkunden-Leads.
  2. Maximale Relevanz: Die Erstansprache ist dank personalization_topic sofort relevant.
  3. Skalierbarkeit: Du skalierst Deine Lead-Filterung, ohne dass Dein Team mehr Zeit mit manueller Recherche verbringen muss

Pro Tipps

  • Wir haben intern diskutiert ob hier unbedingt einen MCP Server wie zunächst gedacht dabei sein muss und uns wegen der Einfachheit des Flows dagegen entschieden. Faustregel: Einfache Systeme schlagen komplexe. Setze also immer einen möglichst einfachen Flow auf. Viele Automatisierungen kommen dieser Logik auch völlig ohne LLM/AI aus und können mithilfe einfacher Logiken sortieren.
  • Wenn die Stelle kritisch ist und das dürfte sie wegen hochwertiger Leads ja sein, dann baut hier unbedingt Evaluations ein und überwacht den Flow ständig. Eine einzige fehlerhafte Ausführung reicht ja schon, dass ein wichtiger Lead möglicherweise verpasst wird. LLMs erzeugen immer wieder Fehler.
vidual

Digitales Marketing für nachhaltige Organisationen

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Wann setzen wir auf organische Reichweite, wann besser auf bezahlte Ads?

Viele Unternehmen scheuen die Investition in Paid Ads und setzen stattdessen erstmal auf organischen Content. Das ist verständlich, denn Werbebudgets sind begrenzt und die Optimierung der Kampagnen erfordert viel Know-How. Doch die Organic-Only Strategie hat eine große Schwäche: Denn auch die besten redaktionellen Inhalte kommen in der Regel und bestenfalls bei den bereits bestehenden Follower:innen an, selten aber bei potenziellen Neukund:innen.

Wie du diese Herausforderung meisterst und sowohl Paid als auch Organic strategisch gewinnbringend einsetzt, zeigen wir dir im Folgenden.

Organic Content: Lass deine Marke wachsen und pflege dein Netzwerk

Das Problem: Geringe Reichweite, hohe Streuverluste

Egal ob informative Beiträge oder inspirierende Storys – deine redaktionellen Inhalte erreichen meist in erster Linie nur deine bestehende Community. Ohne gezielte Reichweitenverstärkung bleibt der Impact begrenzt.

Die Lösung: Der Hybrid-Ansatz

Setze organischen Content strategisch ein, um eine emotionale Bindung aufzubauen, Verständnis für deine Produkte zu schaffen und dich als Expertin zu positionieren. Verstärke diese Inhalte dann gezielt durch Paid Advertising, um neue Zielgruppen zu erschließen.

Paid Ads: Der Reichweiten-Boost für messbare Ergebnisse

Die Vorteile: Schnelle Sichtbarkeit und Performance-Kontrolle

Mit Paid Media auf Plattformen wie LinkedIn, Instagram und Facebook erreichst du deine Zielgruppen gezielt, generierst qualifizierte Leads und erzielst messbare Verkaufserfolge – perfekt für Produktkampagnen oder die Neukundengewinnung.

Die Herausforderung: Glaubwürdigkeit und Authentizität

Paid Ads laufen Gefahr, zu verkäuferisch zu werden. Hier ist es wichtig, deinen Markenkern authentisch in den Vordergrund zu stellen.

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Die hybride Strategie: Organischer Content trifft Paid Performance

  • Content-Fundament aufbauen
    • Entwickle einen Redakationsplan, bei dem du festlegst, was in den nächsten Wochen wann gepostet werden soll. Einige Unternehmen halte sich dabei an bestimmte Saisonale Themen oder eigene Schwerpunkte, zum Beispiel Produktneuheiten und Releasepläne
    • Überlege dir einen Formate-Mix, der für dein Netzwerk interessant ist. Zum Beispiel 50 % Posts aus und über Dein Unternehmen, aus dem Team, Büro und der Produktion. Weitere 20 % über aktuelle Themen und 30 % Tipps und praktisches Know-How, dass deiner Zielgruppe bei ihren Herausforderungen weiterhelfen könnte.
    • Bedenke dabei, dass Reaktionen die Reichweite deiner Posts erhöhen und dann auch über dein bestehendes Netzwerk hinausreichen können.
  • Paid-Media-Push
    • Identifiziere die besten organischen Posts und verstärke diese gezielt durch Paid Advertising
    • Teste verschiedene Zielgruppen-Segmente mit kleinem Budget, bevor du skalierst
    • Lege vor dem Paid Media Push für deine organischen Posts unbedingt die Ziele fest. Du kannst zum die Originalposts auch um Buttons ergänzen, die zum Beispiel auf eine Landingpage führen für die Newsletter-Registrierung oder zu einem Produktkauf
    • Sei dir im Klaren darüber, dass diese Art von Boostern selten zu mehr Follower:innen führen werden.

Zentrale KPIs & Anwendungstipps

KPIs für organischen Content

Neben harten Kennzahlen wie Engagement Rate, Saves und Shares, beobachte auch qualitative Signale wie Kommentare von Entscheider:innen und Direktnachrichten mit konkreten Anfragen. Diese zeigen, ob deine Inhalte wirklich Interesse wecken.

  • Engagement Rate pro Post (Benchmark: >3%)
  • Saves und Shares (zeigen echtes Interesse)
  • Qualitative Kommentare von Entscheider:innen
  • Direktnachrichten mit Anfragen
  • Website-Besuche aus Social Media

KPIs für Paid Media

Für deine Paid-Kampagnen sind vor allem die Cost per Lead (CPL), die Conversion Rate und der Return on Ad Spend (ROAS) relevant. Zusätzlich solltest du die erreichte Zielgruppen-Reichweite und den CPC (Cost per Click) und den CPM (Kosten per 1000er Kontakt) im Blick behalten.

  • Cost per Click (CPC) ist sehr abhängig von der Branche, aber 20 Cent gelten als okay
  • Conversion Rate (CVR) über 2 % gilt im Allgemeinen als gut
  • Return on Ad Spend (ROAS) von 4 oder mehr

Pro Tipps

  • Nutze niemals die integrierte Booster Funktion wie etwa die von Meta, sondern den Werbeanzeigenmanger für deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten und eine bessere Kampagnenkontrolle.
  • Mach dir für Paid Ads die guten Inhalte aus dem organischen Bereich zunutze – aber nicht ausschließlich deine eigenen! Setze auf Reaktionen deiner Kund:innen oder frage diese gezielt an, ob sie bereit sind, in deinen Ads als Testimonial aufzutreten.
vidual

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Wie du Social Media Ads für heterogene Zielgruppen erfolgreich gestaltest

Stell dir vor, du bist Marketing Manager:in eines Bikesharing-Anbieters und stehst vor der Aufgabe, Social Media Ads zu erstellen. Dein Ziel: Die App-Downloads steigern und Nutzer:innen zum Abschluss eines Tarifs bewegen. Doch hier liegt die Krux – deine potenzielle Kundschaft könnte kaum unterschiedlicher sein.

Skizziere deine Zielgruppensegmente

Bei genauerer Betrachtung lassen sich folgende Hauptsegmente identifizieren:

Die Pendler:innen

  • 25-45 Jahre
  • Berufstätig
  • Fokus auf Zuverlässigkeit und Effizienz
  • Nutzen Bikesharing als „letzte Meile“ zur Arbeit. Zum Beispiel vom S-Bahnhof ins Gewerbegebiet, wo keine direkte Bus-Anbindung existiert.
  • Schmerzpunkte: Zeitdruck, Stau, überfüllte öffentliche Verkehrsmittel. Besonders relevant ist hier der Wunsch nach Planbarkeit – sie müssen sich darauf verlassen können, dass morgens ein Rad verfügbar ist.

Die Spontannutzer:innen

  • 18-65 Jahre
  • Stadtbewohner:innen
  • Spontane Nutzung für Freizeitaktivitäten
  • Fokus auf Flexibilität und Convenience. Ein typisches Beispiel ist der spontane Besuch bei Freund:innen am anderen Ende der Stadt, wenn die U-Bahn schon nicht mehr fährt.
  • Schmerzpunkte: Parkplatzsuche, Wartung eines eigenen Fahrrads. Diese Gruppe scheut oft die Verantwortung und Kosten eines eigenen Fahrrads.

Die Tourist:innen

  • 20-70 Jahre
  • International
  • Fokus auf Erlebnis und Stadtentdeckung
  • Temporäre Nutzung. Diese Gruppe nutzt die Räder typischerweise für Sightseeing-Touren oder um vom Hotel zum Restaurant zu kommen.
  • Schmerzpunkte: Orientierung, Sprachbarrieren. Besonders wichtig ist hier eine intuitive App-Führung mit mehrsprachiger Ausrichtung.

Die Klimabewussten

  • 16-40 Jahre
  • Stark ökologisch orientiert
  • Fokus auf Nachhaltigkeit
  • Nutzen Sharing als Statement. Diese Gruppe sieht in der Nutzung von Bikesharing eine Möglichkeit, aktiv zum Klimaschutz beizutragen.
  • Schmerzpunkte: CO2-Fußabdruck, Konsumkritik. Sie wollen wissen, wie viel CO2 sie durch ihre Fahrten einsparen.
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Das Framework: So erreichst du alle Zielgruppen effektiv

Um diese Diversität effektiv zu adressieren, empfiehlt sich ein strukturierter Ansatz bei der Erstellung von Ads:

Fundament: Was alle überzeugt

Identifiziere Vorteile, die für alle Zielgruppen relevant sind:

  • Einfache Bedienung der App: In weniger als 30 Sekunden vom Download zur ersten Fahrt.
  • Verfügbarkeit der Räder: Dichte Abdeckung mit Fahrrädern alle 200 Meter im Stadtgebiet.
  • Faire Preise: Transparente Minutenpreise ohne versteckte Kosten.
  • Qualität der Fahrräder: Regelmäßig gewartete Räder mit Nabenschaltung und Beleuchtung.

Maßgeschneiderte Ansprache

Erstelle zielgruppenspezifische Varianten:

Für Pendler:innen:

  • Copy-Fokus: Zeit sparen, Verlässlichkeit. „Staufrei zur Arbeit – in nur 15 Minuten vom Bahnhof ins Büro.“
  • Visuals: Menschen in Business-Kleidung, Morgenstimmung. Zeige authentische Situationen wie den schnellen Weg durch den Park statt im Stau zu stehen.
  • CTA: „Stress-free zur Arbeit“

Für Spontannutzer:innen:

  • Copy-Fokus: Spontaneität, Freiheit. „Dein Rad ist schon da – auch um 3 Uhr nachts.“
  • Visuals: Freizeitszenen, urbanes Leben. Zeige nächtliche Stadtszenen oder spontane Treffen mit Freund:innen.
  • CTA: „Jederzeit losfahren“

Für Tourist:innen:

  • Copy-Fokus: Stadtentdeckung, einfache Nutzung. „See the city like a local – on two wheels.“
  • Visuals: Sehenswürdigkeiten, internationale Atmosphäre. Kombiniere bekannte Landmarks mit Menschen auf Fahrrädern.
  • CTA: „Start exploring“ (mehrsprachig)

Für Klimabewusste:

  • Copy-Fokus: Nachhaltigkeit, CO2-Einsparung. „Mit jeder Fahrt 1,5 kg CO2 einsparen.“
  • Visuals: Umweltbezug, grüne Stadt. Zeige, wie Radfahrer:innen an stehenden Autos vorbeiziehen.
  • CTA: „Radle für’s Klima“

Lernen und Optimieren: Datenbasierte Verbesserung

  • A/B-Testing verschiedener Varianten: Teste systematisch verschiedene Bildwelten und Botschaften.
  • Analyse der Performance nach Zielgruppen: Nutze die Facebook-Zielgruppeneinblicke für tiefere Erkenntnisse.
  • Kontinuierliche Anpassung basierend auf Daten: Optimiere wöchentlich basierend auf den Erkenntnissen.

Optimiere deine Kampagnenplanung

  1. Der richtige Zeitpunkt entscheidet
  • Pendler:innen-Ads verstärkt zwischen 6 bis 9 Uhr und 16 bis 19 Uhr schalten
  • Tourist:innen-Ads am Wochenende und in Ferienzeiten ausspielen
  • Spontannutzer:innen-Ads in den Abendstunden und nachts
  1. Der Standort macht den Unterschied
  • Tourist:innen-Ads im 1km-Radius um Hotels und Sehenswürdigkeiten
  • Pendler:innen-Ads entlang von S-Bahn-Stationen und Pendlerstrecken
  • Klimabewusste in Szenevierteln und nahe Universitäten ansprechen
  1. Die richtigen Kanäle für deine Botschaft
  • LinkedIn für Pendler:innen: Hier erreichst du Berufstätige in ihrer Business-Mindset
  • Instagram für jüngere Zielgruppen: Nutze besonders Stories und Reels
  • Facebook für breite Streuung: Ideal für lokale Kampagnen
  • TikTok für innovative Kampagnen: Perfekt für authentische Behind-the-Scenes

Pro Tipps

  • Arbeite bei hoch-heterogenen Zielgruppen lieber nicht mit teuren Agenturads sondern lieber mit ständigen Iterationen von einfachen Ads, die besser werden. Dafür kannst du kostenfreie Tools wie Canva nutzen
  • Nutze LLM Tools wie Perplexity oder ChatGPT, um deine Daten zu analysieren und mehr über deine Zielgruppe herauszufinden. Du kannst diese KI Tools auch nutzen, um dir neue Iterationen zu generieren.
  • Denke auch immer daran, die Landingpage weiter zu optimieren. Hier könntest du auch einen segmentierten Ansatz verfolgen und die je nach Zielgruppensegment einzeln aufsetzen und immer weiter optimieren. Bei Hubspot gibt es eine tolle Übersicht für Landingpage-Tools.
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